Insingen: Wirtschaftsdynamik und Bürgerfreundlichkeit

Die Gemeinde Insingen liegt an der westlichen Grenze Bayerns zu Baden-Württemberg zwischen Rothenburg o. d. T. und Feuchtwangen an der "Romantischen Straße", der früheren B 25. Insingen hat eine sehr gute Verkehrsanbindung an die nahe gelegenen Bundesautobahnen A 7 Würzburg – Ulm (Anschlusstelle Wörnitz) und A 6 Heilbronn – Nürnberg (Anschlussstelle Feuchtwangen-Nord). Die Gemeinde hat den Strukturwandel des ländlichen Raumes durch eine aktive Standortpolitik langfristig bewältigt und bereits frühzeitig die Weichen für ein dynamisches Wachstum im Wohn- und Gewerbebereich erfolgreich gestellt. Bestanden bei der Gebietsreform 1978 nur wenige Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft, so beschäftigen gegenwärtig mehr als 30 mittelständische Betriebe über 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit einer Steuerkraft von über 1.000 Euro je Einwohner (2010) erreicht Insingen Rang 3 unter den 58 Kommunen des Landkreises Ansbach. Die erzielten Gewerbesteuereinnahmen ermöglichen weitere Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen, die Bürgern und Betrieben in gleicher Weise zu Gute kommen.

 

Seit dem ersten Flächennutzungsplan im Jahr 1981 schafft Insingen die Voraussetzungen für eine konfliktfreie Flächennutzung sowohl für Gewerbe- als auch für Wohnzwecke. Die Gewerbeflächen wurden östlich der früheren B 25 (heute Staatsstraße St 2419) ausgewiesen und durch mehrfache Erweiterungen der Entwicklung angepasst, die Wohnbebauung wurde in den westlichen und nördlichen Gemeindebereichen geplant und realisiert. Seit der Gebietsreform im Jahr 1978 hat die Gemeinde Insingen insgesamt fünf Wohnbaugebiete ausgewiesen und die Flächen erworben, parzelliert und erschlossen. 146 Bauplätze wurden damit geschaffen und 138 bebaut.

Neben den Wohnbaugebieten wurden auch die Altorte gestärkt. Von 1990 bis 2004 wurden im Rahmen der Dorferneuerung mit dem Amt für Ländliche Entwicklung alle neun Ortsteile gestärkt und fit gemacht. Straßen wurden ausgebaut, Gehwege angelegt, Grünflächen geschaffen und viele Bäume gepflanzt. Mit dem einzelbetrieblichen Förderprogramm wurden Wohnhäuser und Nebengebäude saniert. Leerstehende Gebäude wurden z. T. umgenutzt. Auch mittlere und kleinere Handwerksbetriebe entstanden in den Altorten. Bürgermeister Ebert zieht das Fazit: "Die Dorferneuerung oder Dorfflurbereinigung war ein Segen für die Gemeinde."

Gegen den Trend der demografischen Entwicklung ist die Einwohnerzahl von 864 im Jahr 1978 auf 1.124 im Jahr 2011 gestiegen, Insingen ist damit eine der wenigen Gemeinden im Landkreis Ansbach mit Bevölkerungswachstum. Nach dem Prinzip der bedarfsgerechten und flexiblen Erschließung hat die Gemeinde Insingen bestehenden Unternehmen die Möglichkeiten für Erweiterungen und (Teil-)Aussiedlungen geschaffen und Perspektiven für betriebliche Neuansiedlungen eröffnet. 

Einrichtungen:

  • Kindergarten (zwei Gruppen, neun Krippenplätze)
  • Verbandsschule Gebsattel-Insingen-Neusitz
  • Eines der schönsten Sportgelände in Westmittefranken mit drei Fußballfeldern, Volleyball-, Tennis- und Street-Soccer-Platz sowie Vereinsheim
  • Moderne Übungseinrichtungen in den beiden Schützenvereinen
  • Ein Netz regionaler und überregionaler Rad- und Wanderwege, u. a. "Rad-Schmetterling" rund um die Frankenhöhe
  • Gemeindezentrum (mit Außenstelle der Lebenshilfe zur Frühförderung von Kindern)

Sehenswert:

  • Pfarrkirche St. Ulrich und Sebastian in Insingen (Kruzifix von Tilman Riemenschneider)
  • Pfarrkirche St. Egygdius in Lohr


Information:

Zur Geschichte von Insingen